Margriet de Moor – ein Buch für die Stadt 2016

erst-grauIn Kooperation mit der Gemeindebücherei fand kürzlich eine Lesung von Mitgliedern des Marienheider Vereins Kulturrausch statt. In den Räumen der Bücherei lasen sie aus dem Roman „Erst grau dann weiß dann blau“.

Wer mehr wissen möchte findet z.B. beim Kölner Stadtanzeiger umfassende Informationen zum Buch, der Autorin und der Aktion „Ein Buch für die Stadt“ .

Jenny Kollenberg liest aus „Selma und Alex“

Am 21. November 2016 las die 81-jährige Wipperfürther Autorin Jenny Kollenberg in der Gemeindebücherei Marienheide aus ihrem neuen Buch „Selma und Alex – Die 51cqffmgrfl__sx322_bo1204203200_Briefe meiner Eltern aus dem 2. Weltkrieg“.

Darin gibt sie die Kriegserlebnisse ihrer Eltern wieder, ihre alltäglichen Sorgen, Zweifel und Ängste, die sie in mehr als 1000 Briefen, tagebuchähnlich, festgehalten haben.

Für die Autorin, die den Zweiten Weltkrieg als Kind in Stühlinghausen erlebte, war es ein tiefes Bedürfnis, das Vermächtnis ihrer Eltern zu veröffentlichen als ihren Beitrag zu einer weitest gehenden Bewahrung des Weltfriedens.

Bücherei-Führerschein: Müllenbacher Kindergarten eröffnet die zweite Runde

Nach dem Erfolg Ende des Jahres 2014 startete der Kindergarten Müllenbach heute die zweite Runde zum Erwerb des „Bücherei-Führerscheins“. Mehr als 40 Vorschulkinder, aufgeteilt in drei Gruppen, nehmen diesmal an der Aktion teil. Ziel ist es, den 5-6 jährigen Jungen und Mädchen innerhalb von drei Wochen kindgerecht zu vermitteln, was eine Bücherei ist und welche Angebote auch für sie dort in den Regalen und Bücherkästen stehen.

Büchereiführerschein KGMüllenbach 2016

Auf geht’s zum Bücherei-Führerschein: Es gibt viel zu schauen und zu beachten!

Begleitet von ihren Erzieherinnen, kamen die Kinder heute morgen zum ersten Einführungstermin in die Bücherei. Sie wurden von Dorothee Lieblang aus dem Ehrenamtler-Team und von der Bücherei-Giraffe begrüßt. Die beiden erklärten den jungen Gästen, was es in einer Bücherei alles zu beachten gibt.  Dann führte Simone Lusebrink die Gruppen durch die Bücherei und zeigte ihnen vor allem, wo die interessanten Bilder- und Kinderbücher stehen.

Für die Kinder war es ganz wichtig, dass sich jedes eigenständig ein Buch aussuchen und bis zum nächsten Termin bei Bärbel Appenzeller, die die Ausgabe am Bücherei-Computer registrierte, ausleihen durfte.

Bevor es dann nach der ersten Stunde in den Kindergarten zurück ging – und damit die Unterhaltung nicht zu kurz kommt  -, las Ingrid Winnenberg-Schröder den Kindern abschließend noch eine Geschichte vor.

Hier wird fleißig gestempelt: die ersten Aufgaben sind geschafft!

Hier wird fleißig gestempelt: die ersten Aufgaben sind geschafft!

Alle Aktivitäten, die mit kleinen Aufgaben für die Kinder verbunden sind, werden durch einen Stempel im Stempelpass festgehalten. Nach drei Besuchen in der Bücherei sollten sämtliche 6 Felder abgestempelt sein. Dann gibt es zur Belohnung den „Bücherei-Führerschein“ – und eine kleine Überraschung.

Doch so weit ist es noch nicht.

Bundesweiter Vorlesetag: die Gemeindebücherei ist dabei !

Jedes Jahr am dritten Freitag im November findet in Deutschland der „Bundesweite Vorlesetag“ statt. Heute ist es also wieder so weit.

Der Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Ziel ist es, vorlesetag_logo_2xBegeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Vorgelesen wird u. a. in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Buchhandlungen – oder auch an ganz ungewöhnlichen Orten, etwa Riesenrad oder Tierpark, wie man unter www.vorlesetag.de nachlesen kann.

Einige der in der Gemeindebücherei ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen werden heute nachmittag dem aus der Offenen Ganztagsgrundschule an die Bücherei herangetragenen Wunsch folgen und in der Schule rund 25 Jungen und Mädchen vorlesen, die sich dafür angemeldet haben. Klar doch, dass die Vorleserinnen sich darauf freuen, auch wenn sie ein kleines bisschen aufgeregt sind …

Alltagsleben und Flucht: Manfred Kressner über sein Leben in der DDR

Lesung Kressner

Manfred Kressner liest in der Gemeindebücherei

Den 25. Jahrestag der Wiedervereinigung hatte der Verein Kulturrausch zum Anlass genommen, Manfred Kressner zu einer Veranstaltung in die Gemeindebücherei einzuladen. Die Besucherinnen und Besucher waren beeindruckt und auch betroffen von dem, was der Marienheider aus eigener Erfahrung zu erzählen hatte.

Grundlage für seine Schilderungen war das von Kressner im Selbstverlag veröffentlichte Buch „Freigekauft! Zweimal!?“.

Breiten Raum bei der Veranstaltung nahmen Auszüge aus dem Buch ein, in denen Kressner seine Kindheit und Jugendzeit in der ehemaligen DDR schildert. Zunächst verlief alles „ganz normal“: der Junge wurde von den Eltern „im Sinne des Sozialismus“ erzogen; im Dorf, in dem die Familie wohnte, wurde er aktiv in der FDJ, mit 18 stellte er den Antrag auf Mitgliedschaft in der SED. 1972 wurde er einberufen und begann eine Unteroffiziersausbildung mit der erklärten Bereitschaft, im Grenzdienst eingesetzt zu werden. Damit einher ging seine Anwerbung als IM durch das Ministerium für Staatssicherheit.

Doch schon bald quälte Kressner die Frage: „Was ist, wenn ich bei meinem Grenzdienst auf jemanden schießen muss, den ich kenne?“. Der Schreck bei ihm war groß, als er bei seinem ersten Urlaub von einem gescheiterten Fluchtversuch genau in seinem Einsatzbereich hörte.

Kressner entschließt sich schließlich zur Flucht in den Westen. Aber sein Fluchtplan geht nicht auf. Er wird verhaftet und zu 6 Jahren und 8 Monaten Zuchthaus verurteilt.

Damit endete aus Zeitgründen die Veranstaltung. Dass es noch viel mehr zu berichten gibt, dass der Weg bis zur endgültigen Ankunft in der Bundesrepublik noch weit war, zeigt schon der Titel von Kressners Buch „Freigekauft! Zweimal?!“. Es sei an dieser Stelle allen an Zeitgeschichte Interessierten zur Lektüre empfohlen und kann in der Gemeindebücherei ausgeliehen oder beim Autor direkt erworben werden (manfred-kressner@t-online.de).

Tag der deutschen Einheit: Zeitzeuge Manfred Kressner über das Leben in der DDR

Kressner FreigekauftIn seinem Buch „Freigekauft! Zweimal !?“ hat der Marienheider Manfred Kressner über seine Fluchtversuche aus der ehemaligen DDR berichtet. Nun können Interessierte ihn selbst erleben:

In einer Veranstaltung, die der Verein Kulturrausch zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung am 3. 10. 2015 organisiert hat, berichtet
Kressner über sein Leben in der DDR.

Termin: Donnerstag, 1. 10. 2015
Zeit: 19 Uhr
Ort: Gemeindebücherei Pestalozzistraße (Gesamtschule)

Nicht nur der veranstaltende Verein, sondern auch wir vom Ehrenamtler-Team der Gemeindebücherei würden uns über viele Besucherinnen und Besucher freuen!

Gesamtschule Marienheide: Yannick Bernhardt gewinnt den Vorlesewettbewerb

Die Gemeindebücherei war in diesem Jahr der Ort, an dem die Gesamtschule den Gewinner des Vorlesewettbewerbs 2014 ermittelte.

Jede Klasse der Jahrgangsstufe 6 hatte zu Beginn des vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels initiierten Wettbewerbs 4 Teilnehmer/innen ins Rennen geschickt, von denen heute in der Endausscheidung 10 Schülerinnen und Schüler ihre Vorlesekünste präsentierten. Zwei Jungen und ein Mädchen belegten am Ende die ersten drei Plätze.

Stolzer Gewinner war Yannick Bernhardt; den zweiten Platz schaffte Jo Berghoff; auf dem 3. Platz landete Jonas Riepert.

Vorlesewettbewerb

vorn Mitte die Sieger mir ihren Urkunden: Jonas Riepelt (3.), Yannick Bernhardt (1.), Jo Berghoff (2.)

 

Das Team der Gemeindebücherei gratuliert herzlich und drückt Yannick für die nächste Runde ganz fest die Daumen; er nämlich wird als Sieger des heutigen Entscheidung die Gesamtschule bei der Regionalausscheidung in Kürze in Gummersbach vertreten.